Mittwoch, 10. September 2014

die koffer in letmathe






Evangelische Kirchengemeinde Letmathe

03. bis 22.10.2014 - 

Ausstellung "Ein Koffer für die letzte Reise"



Der Fördererverein Hospiz "Mutter Teresa" sowie die beiden Letmather Kirchengemeinden laden herzlich zu dieser Wanderausstellung in die Friedenskirche ein. Das Thema lädt zum Schauen, Staunen und Nachdenken ein. Flyer mit Informationen zur Vernissage, Öffnungszeiten, Rahmenprogramm etc. liegen in den Kirchen und im Gemeindehaus.

Nachricht erstellt am 10.09.2014








Samstag, 15. Februar 2014

die wanderausstellung 2014








Ein Koffer für die letzte Reise

Die Wanderausstellung ,Ein Koffer für die letzte Reise‘ wird 2014 in Lünen, Wien, Hann. Münden, Beckum, Iserlohn und Haan gezeigt. Für 2015 ist die Ausstellung bereits für Bad Neuenahr in Planung.

Ausstellungsorte und -termine:

5. bis 26. September 2014
in Beckum
Ausstellungsort:
Martinskirche, Mühlenweg 3, 59269 Beckum
 
Ausstellungseröffnung:
am 5. September, 17 Uhr 
 
Öffnungszeiten:
montags geschlossen
dienstags bis samstags: 15 bis 18 Uhr
sonntags: 11 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr
 
Begleitende Veranstaltungen in der Martinskirche:
09.09.14, 18 Uhr: Vortrag: Aus freien Stücken - Die Idee der Hospizbewegung – Erich Lange, Hospizbewegung im Kreis Warendorf
12.09.14, 20 Uhr: Konzert: Eine musikalisch-literarische Reise in den Herbst - Far Beyond
21.09.14, 11 Uhr: Organspende – Abschied und Neubeginn – Sonntagsmatinee mit Dr. Gregor Schwert

Veranstalter:
Volkshochschule Beckum
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4. bis 22. Oktober 2014
in Iserlohn-Letmathe
Ausstellungsort:
Friedenskirche der Ev. Kirchengemeinde
Friedensstraße 13, 58642 Iserlohn-Letmathe
 
Ausstellungseröffnung:
3. Oktober 2014, 18 Uhr - Feierliche Ausstellungseröffnung mit einer Einführung durch Pfarrer Burckhardt Hölscher
 
Öffnungszeiten:
mittwochs: 13-15 und 18-21 Uhr
samstags: 11-13 und 15-18 Uhr
sonntags: 11.30-13 und 15-18 Uhr
 
Flyer zu der Ausstellung in Letmathe mit
Terminen und Rahmenprogramm: ansehen/drucken
 
Veranstalter:
Förderverein Hospiz Mutter Teresa Letmathe in enger Zusammenarbeit mit der
Ev. Kirchengemeinde Letmathe und der Kath. Kirchengemeinde St. Kilian Letmathe
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7. bis 27. November 2014
in Haan
Ausstellungsort:
Alte Pumpstation Haan,
Zur Pumpstation 1, 42781 Haan
 
Ausstellungseröffnung:
mit Vortrag von David Roth
am 7. November 2014, 18.30 Uhr
 
Öffnungszeiten:
Mo bis Fr und So von 10 bis 17 Uhr 

Veranstalter:
Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Haan,
Breidenhofer Str. 7, 42781 Haan
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Mittwoch, 13. März 2013

die koffer im ritterhaus



BADISCHE ZEITUNG


13. März 2013 18:43 Uhr
RITTERHAUS
Offenburger Museum zeigt 99 Koffer 
für die letzte Reise
Ein Bestattungsunternehmer hat Menschen bundesweit gebeten, ihren Koffer für die
letzte Reise zu packen. In Baden ist das Ergebnis allein im Offenburger Museum im
Ritterhaus zu sehen.

Die Idee war ebenso einfach wie genial: 103 identische Koffer hat der Bestattungsunternehmer Fritz Roth an Menschen aus ganz Deutschland verschickt mit der Bitte, sie für "die letzte Reise" zu packen. Herausgekommen ist eine ganz besondere Ausstellung, die am Freitag eröffnet wird.
Offenburg ist der einzige Ort in Baden, in der das sehenswerte Kunstprojekt zu Gast ist. Die nächste Station ist Moskau.

Seit ihrer Kindheit bekam Karin D., geboren an einem Siebten, sieben gelb-orange Rosen zum Geburtstag. Deshalb hat die ledige Angestellte, die sich in Gütersloh ehrenamtlich in der Notfallbegleitung engagiert, ihren Koffer mit den Blättern von sieben Rosen gepackt, dazu mit einem kleinen Stoffhund, der sie ebenfalls seit ihrer Kindheit begleitet: "Auf meiner letzten Reise möchte ich nichts anderes", schreibt sie in einem Begleitbrief. Nur sieben echte Rosen sollen es sein.

Pfeife, Fotos, eine Rose

Ein paar Koffer weiter im zweiten Stock des Ritterhausmuseums sticht ein Exemplar hervor, bei dem nur noch das Gerüst steht, die Kofferwände wurden ausgesägt: "Ich reise immer ohne Gepäck", lautet dazu die Begründung. Andere der insgesamt 99 Koffer sind für die letzte Reise prall gefüllt mit Fotos, alltäglichen Dingen, Erinnerungsstücken, gutem Rotwein, aber auch besonderen Büchern – Devotionalien des Lebens eben. Manche enthalten wahre Kunstwerke, andere lustige Botschaften – zum Beispiel der Koffer von Jürgen Becker. Der Kabarettist hat nur Pfeife, Tabak und Pfeifenputzer eingepackt: "Wenn man stirbt, kann man auch rauchen."
In einem anderen Koffer ist lediglich die Deckelinnenseite mit einer roten Rose verziert, dahinter ein Zettel mit den Worten: "nichts als...die Liebe". Dieser Koffer gefällt Dietmar Krieger, der die ungewöhnliche Ausstellung nach Offenburg geholt hat, besonders gut. "Zu lieben – auch sich selbst – und Liebe  weiterzugeben", darauf komme es doch an. Krieger ist nicht nur ausgebildeter Trauer- und Hospizbegleiter und Mitbegründer des Offenburger Hospizvereins, er hat in seinem Leben auch schon mal drei Jahre als Totengräber gearbeitet und weiß, wie er lachend sagt: "Es ist Blödsinn, eine gute Flasche Rotwein mitzunehmen." Sein Koffer bliebe wohl leer, wie er gesteht. Kriegers Anliegen ist das Bewusstmachen der Endlichkeit des Lebens und der Kostbarkeit des Augenblicks.

Im knallroten Sarg zu Grabe getragen

Er hat Fritz Roth persönlich gekannt und beschreibt ihn als "sehr fröhlichen Menschen", der eine neue Bestattungskultur präsentieren wollte. Roth starb im vergangenen Dezember an Leberkrebs und wurde in einem knallroten Sarg zu Grabe getragen. "Er hinterließ keinen Koffer, aber ein ganzes Lebenswerk" heißt es treffend in der Broschüre zur Ausstellung, in der Roth auch zitiert wird: "Die Koffer geben ein berührendes, faszinierendes Bild dessen, was Menschen wirklich wichtig und nahe ist."
Für Museumskuratorin Anne Junk ist es spannend zu sehen, welche Antworten die Teilnehmer an der Koffer-Aktion auf die Endlichkeit des Lebens gefunden haben. Manche hätten wochenlang dazu ihre Gedanken kreisen lassen, andere den Koffer wieder leer zurückgeschickt.
Spannend an der Ausstellung ist nicht nur der Inhalt vieler Koffer, sondern auch die ausgestellten Begleitschreiben der Kofferpacker. "Es ist ein wunderbar poetisches Projekt", sagt Anne Junk. Ein wenig lerne man auch die jeweiligen Teilnehmer ganz persönlich kenne. Für Museumschef Wolfgang Gall ist es zwar nicht das erste Mal, dass im Ritterhaus das Thema Tod und Sterben thematisiert wird. Im Gegensatz zu früheren Ausstellungen werde es in zwischen aber nicht mehr tabuisiert.
Ein Besuch der Kofferschau lohnt sich fraglos. Dass sich damit automatisch die Frage aufdrängt, womit man selbst eigentlich den Koffer für die letzte Reise bestücken würde, macht die Ausstellung keineswegs weniger spannend.



"Ein Koffer für die letzte Reise"

Freitag, 15. März, Eröffnung: Die Ausstellung "Ein Koffer für die letzte Reise" wird am Freitag, 15. März, 19 Uhr im Museum im Ritterhaus durch Oberbürgermeisterin Edith Schreiner eröffnet. Eine Einführung gibt Dietmar Krieger, der bekannt ist durch die Reihe "Lebenswege". Musikalisch umrahmt wird der Abend durch Jana Metasch (Bratsche). Zu sehen ist die Ausstellung von 16. März bis 12. Mai (Di – So von 10 bis 17 Uhr außer 29.März/1. Mai)

Donnerstag, 21. März, Vortrag: Martin Ruch spricht um 19.30 Uhr im Saal im Ritterhaus über "Tod und Sterben in Offenburg – Menschen, Dinge und Bräuche." (Eintritt 5/4 Euro).

Dienstag, 26. März, Seniorenführung: Eintritt, Kaffee, Kuchen (7 Euro).

Sonntag, 14. April, Film: Um 20 Uhr wird im Forumkino "Das letzte Kapitel" gezeigt, ein Film von Maximilian Haslberger. Zu Gast ist Gabriele Reichle, Hospizverein Leonberg (5 Euro).

Weitere Termine: 15. und 16. April.
Donnerstag, 25. April, Vortrag: Um 19.30 Uhr im Saal des Ritterhauses spricht Dietmar Krieger über "War das mein Leben? Über die Kostbarkeit des Augenblicks."

Sonntag 28. April, Führung um 11 Uhr mit Constanze Allbecker-Gänser

Dienstag, 7. Mai, Lesung um 19.30 Uhr im Saal des Ritterhauses mit Ruth Köppler
"Dienstags bei Morrie". Eintritt 7/5 Euro.

Sonntag, 12. Mai, Führung um 15 Uhr mit Dietmar Krieger
Weitere Veranstaltungen zum Thema gibt es in der Reihe Lebenswege, die von Dietmar Krieger als Kooperationspartner des Museums organisiert wird. Start ist am Mittwoch, 5. Juni, 20 Uhr mit einem Vortrags- und Gesprächsabend mit Jürgen Fliege zum Thema "Sterbehilfe als Lebenshilfe". Der Veranstaltungsort ist noch offen. Es folgen im Sommer und Herbst weitere Vorträge sowie ein Tagesseminar mit Sylvester Walch.

Mehr zum Thema:
Interview: Regisseur Bryan Singer über den Märchen-Boom in Hollywood
Autor: Helmut Seller









Samstag, 10. November 2012

die koffer in berlin







Ein Koffer für die letzte Reise - Ausstellung in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
10. bis 30. November 2012

Die Schau zeigt, 
was Menschen für den Tod packen würden.

Anlässlich der ARD-Themenwoche "Leben mit dem Tod" präsentiert der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) gemeinsam mit der Kaiser-Wilhelm- Gedächtniskirche die Ausstellung "Ein Koffer für die letzte Reise" in Berlin.
100 Koffer von unterschiedlichsten Menschen gepackt für die letzte Reise
Vom 10. bis 30. November 2012 sind in der Kapelle der Gedächtniskirche am Breitscheidplatz rund 100 Koffer zu sehen - gepackt von den unterschiedlichsten Menschen für ihre letzte Reise. Initiator dieser Ausstellung ist der Bestatter und Trauerbegleiter Fritz Roth.

Die Ausstellung lädt ein, sich zu besinnen: Auf die Endlichkeit jeden Lebens, auf die Frage, was wirklich zählt und trägt. Die Ausstellungsmacher waren selbst gespannt: Was würden die Koffer beinhalten? Ähnliche oder völlig unterschiedliche Dinge? Sentimentales oder Praktisches? Erinnerung oder Ausrüstung...?

Auch die rbb-Intendantin Dagmar Reim, Abendschau-Moderator Sascha Hingst, die Moderatorinnen Astrid Frohloff und Tatjana Jury sowie Volker Wieprecht von Radioeins haben ihre Koffer für die letzte Reise gepackt. Neben einer Buddha-Figur und einem Kreuz befinden sich eine Schwanenlampe, ein Rosenstock und Schokoladenbrotaufstrich in ihren Gepäckstücken.

Auf einen Blick
Wann: 10. - 30.11.2012
Wo: Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
Eintritt: frei